Burkina Faso

Burkina Faso ist eines der ärmsten Länder Afrikas. Es herrscht ein akuter Wassermangel. Viele Eltern können sich eine Behandlung ihrer Kinder nicht leisten.

Eritrea

In Asmara leistet das Hammer Forum Geburtshilfe und Hilfe für schwer-brandverletzte Kinder.

Guinea

Vorrangiges Ziel der Hilfe war zunächst, das Gesundheitszentrum Madina in Gueckedou wieder instand zu setzen und mit Leben zu füllen.

Hilfe für Flüchtlinge

Seit 2016 leisten wir medizinische Hilfe für Kinder in Flüchtlingscamps und -unterkünften in Griechenland.

Jemen

Während der andauernden kriegerischen Auseinandersetzungen wurden die medizinischen Materialien im Al-Thawra-Hospital in Taiz fast alle aufgebraucht und unser Lager zerstört.

Kongo DR

Die Kinder in der Demokratischen Republik Kongo haben kaum Zugang zu einer medizinischen Versorgung.

Palästinensische Gebiete

Seit dem letzten Krieg im Juli 2014 steht das Gesundheitssystem im Gazastreifen durch Kampfaktivitäten und Zerstörungen vor dem Zusammenbruch.

Syrien

Wir unterstützen seit 2012 das Aleppo City Medical Council mit medizinischen Hilfslieferungen nach Aleppo und Unterstützung in der Behandlung von Kindern in Idlib.

Tansania

Medizinische Teams fliegen nach Ifunda, um Kinder mit Brandverletzungen und Klumpfüßen zu operieren.

Unsere Kinder

Wenn es vor Ort keine Chance auf eine Behandlung und Heilung gibt, werden Kinder nach Deutschland geflogen.

Projekte & Länder

Medizinische Hilfe für Kinder

Kindern in den verschiedensten Kriegs- und Krisengebieten dieser Welt eine adäquate medizinische Versorgung anzubieten, ist das Ziel des HAMMER FORUM. Dies umfasst sowohl die Einzelfallhilfe als insbesondere auch den Auf- und Ausbau von geeigneten Einrichtungen in den Heimatländern der Kinder.

Die Maßnahmen des HAMMER FORUM sind deshalb auf das jeweilige Projektland abgestimmt und entsprechen internationalen Standards. Im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe stellt das HAMMER FORUM in den Projektländern jedoch nicht nur materielle Hilfe zur Verfügung, sondern legt auch großen Wert auf die Aus- und Fortbildung des einheimischen Personals.

In der Ambulanz, die im April 2015 eingeweiht wurde, behandeln die Ärzte des Hammer Forums jährlich rund 2.600 Kinder. Zusätzlich kommen deutsche Ärzteteams zweimal pro Jahr, um Kinder vor Ort zu untersuchen, zu behandeln und zu operieren und um das einheimische Personal weiter zu bilden. Auf der Station Centre de Recuperation Nutruitionelle (CREN) werden unterernährte Kinder versorgt. Viele Kinder in Burkina Faso haben schwere Knochenentzündungen, die vor Ort nicht geheilt werden können. Mit Ihrer Hilfe können wir sie in Deutschland behandeln lassen!

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Das Hammer Forum unterstützt seit dem Sommer 2008 das Hôpital Général in Kikwit. Vorrangig wurde eine Ambulanz für Kinder aufgebaut. Darüber hinaus engagiert sich das Hammer Forum in der Renovierung und Sanierung aller Klinikbereiche, die für eine adäquate medizinische Versorgung von Kindern relevant sind. Von einer Projektleitung vor Ort bekommen unter- und mangelernährte Kinder täglich eine nährstoffreiche Milchmahlzeit.Zudem fliegen ehrenamtliche medizinische Teams zweimal im Jahr nach Kikwit, um Kinder vor Ort zu untersuchen, zu behandeln und zu operieren.

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Noch immer sind die Folgen des jahrzehntelangen Bürgerkriegs (1961-1991) spürbar. So mangelt es im ganzen Land an Fachärzten. In der vom Hammer Forum im Jahr 2005 eröffneten Geburtsklinik kommen jedes Jahr über 9.000 Kinder zur Welt. Die Schwerpunkte des Geburtshilfe-Teams liegen unter anderem in der praktischen Anleitung und theoretischen Weiterbildung der Ärzte und Hebammen, in den Erstuntersuchungen der Neugeborenen sowie der rechtzeitigen Behandlung von Komplikationen und angeborener Krankheiten.

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Einen weiteren medizinischen Fokus neben der Geburtshilfe setzt das Hammer Forum seit 1999 auf die Behandlung von Brandverletzten. Die Nutzung von offenem Feuer zum Kochen, von Kerosinkochern und Öllampen führt immer wieder zu schweren häuslichen Unfällen, von denen vor allem Frauen und Kinder betroffen sind. Um Brandverletzte zu behandeln, eröffnete das Hammer Forum 2008 ein Brandverletztenzentrum (Burn Unit) mit 17 Betten und einem eigenen OP-Trakt, um auch komplizierte Eingriffe vor Ort vornehmen zu können.

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Vorrangiges Ziel der Hilfe war zunächst, das Gesundheitszentrum Madina in Gueckedou wieder instand zu setzen und mit Leben zu füllen. Immerhin werden hier monatlich bis zu 2000 Patienten medizinisch versorgt. 2004 wurde zusätzlich begonnen, Aufklärungsprogramme zu Hygiene, Krankheitsvorsorge, Ernährung und ähnliche Themen durchzuführen. Um auch langfristig die medizinische Versorgung der Bevölkerung, insbesondere von Kindern und Schwangeren zu verbessern, ist eine bessere Ausbildung des lokalen medizinischen Personals in den Gesundheitszentren unabdingbar.

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Das Hammer Forum unterstützt seit 2017 die Gesundheitsversorgung in der Region Gabú mit dem Aufbau einer Kinderambulanz in Zusammenarbeit mit dem Regionalkrankenhaus Gabú. Es gibt eine Vielzahl an Kindern mit Knochenentzündungen, die in Guinea-Bissau keine Chance auf Heilung haben und in Deutschland behandelt werden müssen. Daneben fliegen ehrenamtlich medizinische Teams nach Guinea-Bissau, um Kinder vor Ort adäquat zu behandeln, zu untersuchen und zu operieren. Dabei wird gleichzeitig das lokale Personal für die selbstständige Versorgung geschult.

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Seit 2016 leistet das Hammer Forum medizinische Hilfe für Flüchtlinge in Griechenland. Anfang 2016 schickte das Hammer Forum medizinisches Verbrauchsmaterial an eine einheimische NGO „Asterias Starfish Foundation“ auf Lesbos sowie Material und Geräte an das Hospital in Mytilini, das die Flüchtlinge kostenlos behandelt. Das Hammer Forum ist für mehrere Wochen mit einer mobilen Ambulanz und Ärzten in verschiedenen Flüchtlingscamps im Einsatz, um Flüchtlingskinder zu untersuchen und zu behandeln. Bei dem letzten Einsatz konnten 3.500 Flüchtlinge behandelt werden.

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Bereits seit 1997 engagiert sich das Hammer Forum für erkrankte und verletzte Kinder im Jemen. Seit Kriegsbeginn ist die Lage im Jemen dramatisch: Über 20 Millionen Jemeniten sind auf humanitäre Hilfe angewiesen und mehr als sieben Millionen drohen zu verhungern. Darunter befinden sich viele unterernährte Kinder, die täglich um ihr Leben kämpfen. Zusätzlich zum andauernden Krieg und der schweren Hungersnot leidet die Bevölkerung unter Cholera und Diphterie. Das Hammer Forum versucht, dem Hunger in Taiz und Sanaa entgegen zu wirken und verteilt Lebensmittelpakete.

 

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Im gesamten Libanon sollen sich zwischen 1,5 und 3 Millionen syrische Flüchtlinge aufhalten. In den palästinensischen Hospitälern in bar-Elias und Tripolis wird Basismedizin praktiziert.Komplizierte Fälle und Operationen werden in andere, vor allem private Kliniken verlegt, da die staatlichen Kliniken solche speziellen Fälle nicht behandeln und die Operationen nicht durchführen können. Viele Eltern können sich die Behandlungen und Operationen ihrer Kinder in privaten Kliniken jedoch nicht leisten.

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Seit dem letzten Krieg im Juli 2014 steht das Gesundheitssystem im Gazastreifen durch Kampfaktivitäten und Zerstörungen vor dem Zusammenbruch. Einige Krankenhäuser wurden zerstört oder beschädigt. Es mangelt an medizinischen Geräten, Material und Medikamenten. Seit 2014 leistet das Hammer Forum in Gaza und Nablus medizinische Hilfe durch ehrenamtliche chirurgische Hilfseinsätze sowie medizinische Hilfslieferungen.

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Die meisten Menschen in Tansania leben unterhalb der Armutsgrenze. Im Februar 2017 erfolgte der erste Hilfseinsatz eines Teams des Hammer Forums in Ifunda. In dieser Zeit kamen allein 363 Kinder in die Sprechstunde der deutschen Ärzte, 64 Kinder wurden operiert. Das Hammer Forum kooperiert mit der "Kinderhilfe Tansania". Mit dem Health Center und den chirurgischen Einsätzen medizinischer Teams erhalten kranke und verletzte Kinder wieder eine Chance.

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Zusätzlich zu den Projekten in den Heimatländern der Kinder bietet das HAMMER FORUM auch Einzelfallhilfe für die kleinen Patienten an. Hierzu reisen qualifizierte Fachärzte zusammen mit ihren Teams ehrenamtlich in die Krisenregionen und untersuchen, behandeln und operieren vor Ort erkrankte Kinder. Sie wählen auch jene kleine Patienten aus, denen aufgrund personeller oder technischer Unzulänglichkeiten nicht in ihrer Heimat geholfen werden kann.

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