Tansania

Medizinische Teams fliegen nach Ifunda, um Kinder mit Brandverletzungen und Klumpfüßen zu operieren.

Tansania

Die meisten Menschen in Tansania leben unterhalb der Armutsgrenze. Familien können sich keinen sicheren Ofen zum Kochen leisten und verwenden Feuergruben und Petroleum-Kocher. Nicht wenige Kinder fallen in die Feuerstellen und verbrennen sich die Haut. Zurück bleiben schwere, großflächige Verbrennungsnarben und Kontrakturen, die dazu führen, dass Arme und Beine nicht mehr gestreckt und benutzt werden können. Zudem gibt es eine hohe Zahl von Kindern mit Klumpfüßen und Fehlstellungen, die in abgelegeneren Städten nicht operiert werden können.

 

Familien können sich keine Behandlung leisten

Für eine Behandlung müssen die Kinder weite Wege auf sich nehmen. Die Eltern können die Fahrten zum Arzt, die Beschaffung notwendiger Salben, Verbände und Medikamente jedoch nicht bezahlen oder verschulden sich. Auch orthopädische Schuhe, Krücken und Gipsschienen für die Behandlung von Kindern mit Klumpfüßen sind teuer, sodass die meisten dieser Unfälle und Erkrankungen unbehandelt blieben.

 

Medizinische Hilfseinsätze des Hammer Forum

In der kleinen Stadt Ifunda in Tansania, etwa 600 Kilometer von Dar es Salaam entfernt, führen medizinische Teams des Hammer Forum in dem einzigen Gesundheitszentrum der Region medizinische Hilfseinsätze durch.  Zusammen mit dem Verein "Kinderhilfe Tansania" engagiert sich das Hammer Forum seit 2017 für die Gesundheit der Kinder. Ein Fokus liegt neben der Kinderchirurgie auf der Behandlung von Brandverletzungen und Klumpfüßen. Die moderne Krankenstation ist vollständig eingerichtet. Es gibt zwei Operationssäle, 18 Betten und mehrere angestellte einheimische Krankenschwestern und Hebammen.

Projektleiter: Dr. Tewes

Fotos aus dem Projekt