Berichte

Im größten Gefängnis der Welt: Ihre Spende hilft.

In Gaza bleiben die Schwächsten allein mit ihrem Leid: Kranke Kinder haben oft keine Chance auf Linderung, den Ärzten fehlt wichtiges medizinisches Wissen. Sie dürfen das abgeriegelte Gebiet nicht verlassen, um sich weiterzubilden. Auch eine Versorgung der jungen Patienten im Ausland ist nicht möglich - die Grenzen sind geschlossen. So sind die Kleinsten ihrem Schicksal überlassen, isoliert in Schmerz und Not.

Dr. Brodowski anästhesiert

Dr. Hartwig trägt das Kind in den Aufwachraum

Grenzzaun

Kinder in Gaza

Zuversicht und Leid liegen in Gaza dicht beieinander, zum Beispiel beim 11-jährigen Abdelaziz: Als ich ihn zum ersten Mal sah, litt er wegen seiner Lippen-Gaumen-Spalte unter Hänseleien in der Schule—keiner verstand ihn, wenn er redete. Abdelaziz war schon mehrfach operiert worden. Doch erst unsere Operation im Oktober verbesserte seine Aussprache deutlich und gab ihm ein Stück Lebensmut zurück. Endlich hat er die Chance auf einen Alltag als normaler, selbstbewusster Teenager!

So wie Abdelaziz geht es vielen jungen Patienten in Gaza—sie sind erkrankt, können aber nicht fachgerecht behandelt werden. Den Ärzten fehlt das nötige medizinische Know-how, weil ihnen Weiterbildungen außerhalb des Gazastreifens verwehrt bleiben. Auch die kranken Kinder dürfen für die Behandlung nicht ausreisen. Deshalb ist unser Engagement in Gaza so wichtig: Von unserer Hilfe vor Ort profitieren nicht nur die jungen Patienten, sondern auch die Ärzte und das Personal, das bei den Operationen viel lernt.

Bei unserem Einsatz im Oktober 2017 operierten wir 103 Kinder. Es waren Augenblicke voller Lachen und Freudentränen, als ihre Eltern sie nach den erfolgreichen Eingriffen wieder in die Arme schlossen. Mit Ihrer Hilfe könnte es noch mehr solcher Momente geben.

Ihr Dr. Dr. Walid Ayad (Projektleiter)

 

Das Leben der Kinder in Palästina, zu denen das Westjordanland und der Gaza-Streifen gehören, ist geprägt von Armut und Gewalt. Dramatisch ist die Lage im dicht besiedelten Gaza-Streifen, der als "Armenhaus am Mittelmeer" gilt. Die Leidtragenden sind vor allem die Kinder, die etwa die Hälfte der Bevölkerung ausmachen. Hinzu kommt, dass der Großteil der in Palästina lebenden menschen keinen gesicherten Zugang zu medizinischer Versorgung hat.

Wo Grenzen unüberwindbar erscheinen, baut das HAMMER FORUM Brücken: Wir kooperieren mit Organisationen vor Ort. Unsere Hilfseinsätze geben Kindern wieder Hoffnung auf ein gesundes Leben - und Medizinern die Möglichkeit, von unseren Fachleuten zu lernen. Unterstützen Sie unser Engagement und ermöglichen Sie den Kindern in Gaza mit Ihrer Spende eine bessere medizinische Versorgung!

Spendenkonto: HAMMER FORUM e.V., 59063 Hamm

IBAN: DE52 4105 0095 0000 1459 95

BIC: WELADED1HAM

Verwendungszweck: PALÄSTINA 2017