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"Mit Sicherheit gut ankommen" - ein sozial-kulturelles Schiffsprojekt zu Flucht und Migration

Am Donnerstag, den 31.08.2017 wird das Schiff in Hamm ankommen. Das Hammer Forum ist an diesem Tag mit einem Stand bei der Veranstaltung vertreten.

Worum es geht:

Den Kern des Projekts bildet die Reise von zwei Schiffen mit mehreren Stationen in Hafenstädten entlang der deutschen Nordseeküste und kreuz und quer durch Deutschland über Flüsse und Kanäle im Sommer 2017. Auf den Schiffen befinden sich 70 Bronzefiguren des dänischen Künstlers Jens Galschiøt.

Ziel:

Ziel dieses sozial-kulturellen Projekts ist es, mit einem "Hingucker" und mit den veranstaltungen und Aktionen entlang der Route Gelegenheiten zu bieten, sich mit dem Flüchtlingsthema auf eine andere Weise als gewohnt auseinander zu setzen.

Grundlage:

Als Grundlage dafür bietet sich die Norderneyer Erklärung an. Hier werden Kernpositionen formuliert, die sowohl grundsätzlicher Natur sind als sich auch insbesondere auf die Rolle der Kinder- und Jugendhilfe beziehen.

Die Norderneyer Erklärung wurde im Februar 2016 am Ende der Norderneyer Gespräche verfasst. Auf Einladung von OUTLAW.die Stiftung haben ca. 50 Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern und mit vielen verschiedenen Zugängen zum Thema Flucht und Migration daran gearbeitet. Auch Betroffene selbst, Vertreter ihrer Selbsthilfeorganisationen und ehrenamtlich mit dem Thema Befasste waren beteiligt.

Durch dieses Projekt wird auf die Situation der Flüchtenden vor, während und nach der Flucht aufmerksam gemacht. Hier soll der Fokus auf die Schwächeren, d.h. auf die Kinder, die Jugendlichen, die Frauen und auf die jungen Familien gerichtet werden.

Hilfsprojekte, Flüchtlingsinitiativen und Einrichtungen der Flüchtlingshilfe können sich der Öffentlichkeit präsentieren und ihre Arbeit diskutieren lassen. Das trägt zur Transparenz der Flüchtlingsarbeit und ihrer Ziele vor Ort bei.

Die Akteure selbst kommen bei diesem „Reiseprojekt“ auch überregional miteinander in Kontakt, Austausch und Netzwerkbildung werden gefördert. Durch die internationale Beteiligung kann verdeutlicht werden, dass das Thema Flucht und Asyl kein (oder zumindest nicht nur ein) nationales Problem ist und auf europäischer Ebene angegangen werden muss.